Beiträge zur Geschichte und Ästhetik der Fotografie

hg. von Dr. Anton Holzer

Yvonne Fiedler

Licht und Schatten

Walter Hege (1893–1955) – eine Fotokarriere im Sog des Nationalsozialismus

Erschienen in: Fotogeschichte, Heft 150, 2018

 

Mit 32 Jahren wurde Walter Hege schlagartig deutschlandweit bekannt. Sein erster Bildband Der Naumburger Dom und seine Bildwerke erschien Anfang des Jahres 1925 im renommierten Deutschen Kunstverlag und verkaufte sich so gut, dass er in den folgenden Jahrzehnten insgesamt neun Auflagen erlebte. Heges Fotos hielten damit in vielen bildungsbürgerlichen Wohnzimmern Einzug. Den Text zum Band lieferte der bekannte konservative und später nationalsozialistisch orientierte Kunsthistoriker Wilhelm Pinder. Hege, geboren 1893, war zum Zeitpunkt der Veröffentlichung noch Fotografengeselle und betrieb mit offenbar mäßigem wirtschaftlichem Erfolg ein Fotoatelier in seiner Heimatstadt Naumburg. Erst im August 1925 legte er vor der Handwerkskammer in Halle (Saale) seine Meisterprüfung ab.[1] In den vorangegangenen Jahren hatte der Sohn eines Glasers und einer Schneiderin systematisch den Naumburger Dom und dessen Bauskulptur fotografiert. Seine Aufnahmen sorgten für Aufsehen, zeigten sie doch die Skulpturenprogramme des Naumburger und später anderer mittelalterlicher Dome in ungewöhnlicher, stark subjektiver Manier.[2]

Frühere Bildpublikationen hatten die Naumburger Bauplastik noch vergleichsweise dokumentarisch präsentiert: frontal und vollständig aufgenommene Figuren, inklusive zugehöriger Architekturelemente wie Baldachine und Sockel.[3] Hege hingegen experimentierte mit unterschiedlichen Standpunkten und Blickwinkeln; er fotografierte Ausschnitte und zeigte Gesichter, Hände oder andere eindrückliche Details in Großaufnahme. Dafür arbeitete er mit langen Brennweiten, wie er es vermutlich in seiner Ausbildung gelernt hatte. Im Bildband von 1925 kombinierte er Aufnahmen auf Doppelseiten teilweise so, dass Figuren, die im Dom weit voneinander entfernt platziert sind, sich aufeinander zu beziehen scheinen. So blicken etwa der halb hinter einem Schild versteckte, ängstlich wirkende Graf Dietmar und der in Heges Aufnahme kämpferisch-entschlossen wirkende Timo von Kistritz einander buchstäblich in die Augen.

Die geschilderte Arbeitsweise brachte Hege in der späteren kunsthistorischen Kritik mehrfach den Vorwurf ein, „falsch“ fotografiert, also die Intentionen der Meister der mittelalterlichen Bildwerke nicht berücksichtigt zu haben. Der Kunsthistoriker Peter Kurmann plädierte 1993 erstmals dafür, Heges Fotografien nicht als der Objektivität verpflichtete Dokumentationen mittelalterlicher Kunstwerke, sondern als Zeitdokumente der 1920er Jahre und mithin selbst als Kunstwerke zu begreifen.[4] Hege hatte seine Rolle häufig als die eines Mittlers beschrieben: „Aber solche Fotografien wollen ja nur Wegweiser zum Kunstwerk sein, mehr nicht. Erfüllen sie diese Aufgabe, muß ein Meister der Fotografie sie ausführen: mit aller Bescheidenheit muß er hier Dienender sein.“[5]

Am beruflichen Scheideweg: Maler oder Fotograf?

Am technischen Können Heges gibt es in der Kunstkritik keinen Zweifel. Der gelernte Dekorationsmaler hatte in seinem Fach eine klassische handwerkliche Ausbildung absolviert: Von 1918 bis 1920 war er in Dresden bei dem namhaften Fotografen Hugo Erfurth (1874–1948) in die Lehre gegangen, 1925 legte er die Meisterprüfung ab. Parallel trieb Hege über mehrere Jahre eine künstlerische Karriere voran, nahm Grafik-Kurse an der Kunstgewerbeschule in Dresden und war 1924/25 Meisterschüler des Malers Hugo Gugg (1878–1956) in Weimar. Dass er für das Fach einige Begabung aufbrachte, zeigen die von ihm erhaltenen Lithografien, Zeichnungen und Scherenschnitte aus den 1910er und frühen 1920er Jahren.

Heges Erfolge in der Fotografie machten die Frage nach einer Malerkarriere obsolet. Auf den Naumburg-Band folgte 1927 im Deutschen Kunstverlag ein ähnlich ausgestatteter Bildband zum Bamberger Dom, wiederum mit Texten von Wilhelm Pinder, und weitere drei Jahre später ein Buch zum Dom von Xanten. Dazwischen, in den Jahren 1928/29 hatten zwei Aufträge Walter Hege nach Griechenland geführt, wo er die Akropolis und antike Skulpturen und Reliefs im Nationalmuseum Athen fotografierte. Gerade Vater einer Tochter geworden und frisch verheiratet, brachte Hege mehr als ein Jahr mit diesen Arbeiten zu.

1930 lagen die Griechenland-Aufnahmen in publizierter Form vor. Die Texte für den Band Die Akropolis lieferte diesmal Gerhart Rodenwaldt, der Präsident der Zentraldirektion des Deutschen Archäologischen Instituts in Berlin. Gerhild Hübner hat in den 1990er Jahren in einem Aufsatz nachgewiesen, dass Rodenwaldt den Fotografen bewusst für den Auftrag ausgewählt hatte und offenbar entscheidenden Einfluss auf dessen Bildsprache ausübte. Demnach sei es durchaus im Sinne des Archäologen gewesen, dass die Fotografien interpretierten und suggerierten.[6] Das zeigte sich bei Aufnahmen antiker Skulpturen ebenso wie bei Architekturfotografien, bei denen Hege beispielsweise ausdauernd mit Schattenwirkungen experimentierte. Matthias Harder ist in einer vergleichenden Analyse der Arbeiten Heges mit denen des zweiten großen Griechenland-Fotografen des 20. Jahrhunderts, Herbert List, zu dem Ergebnis gekommen, dass sich Heges Serien vor allem durch die ihm eigene Akribie auszeichneten, während der kosmopolitisch geprägte List seine Motive schlendernd, zufällig entdeckte.[7]

Karriere im Nationalsozialismus

1930 wurde Hege Fachlehrer an den Staatlichen Hochschulen für Baukunst, bildende Künste und Handwerk Weimar. Paul Schultze-Naumburg (1869–1949), Künstler, Architekt und späterer NSDAP-Abgeordneter, hatte Hege die Leitung einer neu eingerichteten Photographie-Klasse angetragen. Gerade erst von der Thüringischen Landesregierung, der ersten deutschlandweit unter NSDAP-Beteiligung, zum Direktor ernannt, baute Schultze-Naumburg die Hochschule radikal um und besetzte zahlreiche Dozentenposten neu. Hege hatte er bereits als jungen Mann kennen gelernt; der Volksschulabsolvent war 1908 mit künstlerischen Arbeiten zur Begutachtung zu ihm gekommen.

Entgegen verschiedener Eigendarstellungen unterrichtete Hege bis März 1937 an der Hochschule[8], wenngleich mit Unterbrechungen für mehrere Buchprojekte. In seiner Biografie gab er später an, schon 1935 auf eigenen Wunsch aus seinem Amt als Dozent ausgeschieden zu sein, um sich nationalsozialistischen Auftraggebern entziehen zu können.[9] Noch innerhalb seines ersten Halbjahres an der Weimarer Hochschule war Hege der NSDAP beigetreten (Mitgliedsnummer 339.675)[10], nach eigenen Angaben ohne innere Überzeugung, sondern auf Druck der Hochschuldirektion und der Lehrerkollegen. [11]

Parteimitgliedschaft und Zugang zu nationalsozialistischen Entscheidungsträgern brachten Hege kontinuierlich prestigeträchtige Aufträge ein. Einschlägige Autoren verwendeten Heges Fotografien in ihren rassekundlichen Schriften, wie etwa Paul Schultze-Naumburg in Kunst und Rasse oder Hans F.K. Günther in Rassenkunde des Deutschen Volkes. Dies veranlasste 1988 den Kunsthistoriker Friedrich Kestel zu dem rigiden Urteil, Hege sei „Rassekunstphotograph“ und seine Werke seien „Bildzeugnisse nationalsozialistischer Kunstauffassung“ gewesen.[12] Wenngleich Peter Kurmann richtig angemerkt hat, dass zumindest die vor 1930 entstandenen Domfotografien schon allein aus chronologischen Gründen nicht zum Zweck der NS-Propaganda geschaffen werden konnten,[13] bleibt zu konstatieren, dass Hege sich gegen die Vereinnahmung im NS nicht gewehrt hat. Im Gegenteil, so brachte es Ulrich Pohlmann 2014 auf den Punkt, „er hat davon profitiert und die Nähe zu den Mächtigen seiner Zeit gesucht.[14]

1934 veröffentlichte der thüringische NSDAP-Gauleiter Fritz Sauckel den Band Kampf und Sieg in Thüringen. Er versammelte die Porträts zahlreicher Parteifunktionäre in Kombination mit Landschaftsaufnahmen. Mehr als 100 Fotografien, dazu Titel und Umschlagsentwurf stammten von Hege – er porträtierte unter anderem Herausgeber Fritz Sauckel, Reichsinnenminister Wilhelm Frick sowie Adolf Hitler persönlich. Die Arbeiten an dem Buch habe er nur „sehr widerwillig“ vorgenommen, gab Hege später an, und sie seien auch nicht bezahlt worden.[15] Die Widmung des Bandes legt eine andere Deutung nahe. Sie lautet, an prominenter Stelle: „Pg. Professor Walter Hege […] sowie seiner Assistentin Ursula von Loewenstein […] spreche ich für die fleißigste und selbstlose Arbeit bei der Ausstattung dieses Buches meinen wärmsten Dank aus.“

Bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges nahm Hege immer wieder auch nationalsozialistische Architektur auf, darunter das Führerhaus in München. In diesen Fotografien zeigt sich deutlich, was Hege und NS-Ideologen nahezu unweigerlich zusammenführte: Heges Vorstellungen von Bildsprache und -ästhetik korrespondierten exakt mit der Vorliebe der Nationalsozialisten für heroische, den Betrachter überwältigende Motive. Nicht zufällig war Hege dementsprechend ab 1943 in den „Führerauftrag Monumentalmalerei“ eingebunden, wobei er kriegsgefährdete Malereien und Raumausstattungen dokumentierte.

Bereits 1935 war Hege im Auftrag des Propagandaministeriums und des Organisations-Komitees für die XI. Olympiade (1936 in Berlin) ein zweites Mal nach Griechenland gereist. Hier fotografierte er für den Bildband Olympia, den er 1936, wiederum gemeinsam mit Gerhart Rodenwaldt, herausgab. Für das Projekt arbeitete Hege wie üblich mit umfangreicher Ausrüstung: „An Objektiven kamen in Frage: Zeiss Triplet 70 cm mit Filter Gelb, Zeiss Triplet 50 cm mit Filber Gelb, Zeiss Tessar 36 cm mit Filter Gelb, zur Reserve das Angulon 12 cm, Tessar 21 cm. Als Aufnahmekameras dienten eine Linhofkamera für Außen- und Weitwinkelaufnahmen und für die langen Brennweiten eine 13x18 Holzkamera mit vorgebautem Kasten, außerdem eine 24x30 Reisekamera mit langem Auszug. Vervollständigt wurde die Ausrüstung durch einige feste Stative, vier Lampen von je 500 Watt zum Ausleuchten dunkler Partien, eine Tankentwicklungsanlage Agfa Rodinal 1:50, ferner das erforderliche Aufnahmematerial Agfa-Panfilm, Infrarotplatten, Rot- und Grünfilter sowie Ersatzteile.“[16]

Bei Filmarbeiten griff Hege auf ein ähnlich umfangreiches Technik-Arsenal zurück. Ab 1932 versuchte er sich in dem noch jungen Medium Film und produzierte mit „Am Horst der wilden Adler“ seinen ersten Kinostreifen. Dank eines Zeiss Icon-Objektivs von 1200 mm Brennweite und monatelanger geduldiger Arbeit gelangen ihm für seine Zeit einmalige Nahaufnahmen von der Brutpflege in einem Fischadler-Horst. In enger und privilegierter Zusammenarbeit mit der Agfa-Filmfabrik Wolfen[17] entwickelte sich Hege in den Folgejahren zu einem bekannten Kulturfilm-Regisseur.[18] Die meisten dieser Projekte entstanden ebenfalls im NS-Auftrag, allen voran die propagandistische Dokumentation „Die Bauten Adolf Hitlers“ von 1938.

Mühsamer Neubeginn im Westen

Nach dem Zweiten Weltkrieg versuchte Walter Hege, an die Erfolge der Kriegszeit anzuknüpfen. Seinen Professorentitel, den er eigentlich ausschließlich für die Zeit seiner Lehrtätigkeit in Weimar erhalten hatte[19], behielt er bis zu seinem Tod aus Prestigegründen bei. Nachdem sein Labor mehrfach ausgeraubt worden war und er eine Zeitlang für die sowjetische Besatzung gearbeitet hatte[20], setzte Hege sich nach Braunschweig in die britische Zone ab. Dort wurde er 1949 dank mehrerer Entlastungsschreiben ehemaliger Weggefährten ohne große Probleme vollständig „entnazifiziert“.[21] Laut den Schilderungen seiner langjährigen Assistentin Eva Bollert musste er sich sein Geld dennoch eine Zeitlang mühsam mit Vorträgen, Fotokursen und kleineren Auftragswerken verdienen,[22] bevor er erneut Bildbände im Deutschen Kunstverlag herausgab, etwa zu den Städten Wolfenbüttel und Bamberg sowie zu den Bildhauern Tilman Riemenschneider und Balthasar Neumann.

Erst in dieser Zeit ließ sich Hege gänzlich auf Kleinbildaufnahmen ein. Er arbeitete hauptsächlich mit einer Leica und fertigte ihrer Leuchtkraft wegen am liebsten Diapositive. Zudem profilierte er sich dank seiner Kontakte zur Agfa AG in Leverkusen auch als Experte für die noch junge Farbfilmtechnik, mit der er schon seit den 1930er Jahren experimentierte.[23] Heges Umzug 1951 von Braunschweig nach Gelsenkirchen war vermutlich auch der praktischen Erwägung geschuldet, in der Nähe der Filmwerke leben und arbeiten zu wollen. Noch bevor der Umzug vonstatten gegangen war, vermeldeten die Gelsenkirchner Zeitungen bereits: „Gelsenkirchen erhält Schule für Farbfotografie“[24]. Doch dieser letzte Lebenstraum Heges ging nicht mehr in Erfüllung, wohl vor allem aus Mangel an Geld und einem geeigneten Gebäude.

Im Herbst 1955 reiste Walter Hege zum ersten Mal seit seiner Übersiedlung in den Westen wieder nach Weimar. Er war eingeladen, am 28. Oktober einen Vortrag an der Hochschule für Architektur und Bauwesen zu halten. Am nächsten Tag wollte er in seine Heimatstadt Naumburg reisen, doch zu diesem Besuch kam es nicht mehr. Nach seinen einführenden Worten zum Vortrag erlitt er einen Herzanfall und starb.[25] Bis heute ist die ideologische Einordnung seines Werkes umstritten; in technischer Hinsicht gilt Hege nach wie vor als ein herausragender Meister seines Faches.

Ausstellung: „Licht und Schatten. Walter Hege. Fotograf / Filmemacher / 1893–1955“

11. November 2018 bis 31. März 2019 im Stadtmuseum Naumburg (Galerie im Schlösschen)

www.mv-naumburg.de

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[1] Angelika Beckmann: Chronologie zu Leben und Werk von Karl Walter Hege, in: Angelika Beckmann, Bodo von Dewitz: Dom, Tempel, Skulptur. Architekturphotographien von Walter Hege, Köln 1993, S. 250.

[2] Peter Kurmann: Fehlinterpretation oder kühne Visionen? Walter Heges Domphotographien im Urteil der Kunstgeschichte, in: Beckmann, von Dewitz (1993) (Anm. 3), S. 37.

[3] Vgl. Bilder aus Thüringen. Der Dom zu Naumburg a.S., Verlag Carl Becker, Kunstanstalt, Naumburg o.J. (um 1900), Sammlung Stadtmuseum Naumburg.

[4] Kurmann (1993) (Anm. 4), S. 38.

[5] Walter Hege: Fotografie im Dienst der Kunst, in: Foto-Prisma. Zeitschrift für neuzeitliche Fotopraxis, 6. Jg., 1955, Heft 7, S. 315-317, hier S. 316.

[6] Gerhild Hübner: Walter Heges Blick auf die griechische Antike, in: Beckmann, von Dewitz (1993) (Anm. 3), S. 41-52, hier S. 43f.

[7] Matthias Harder: Walter Hege und Herbert List. Griechische Tempelarchitektur in fotografischer Inszenierung, Berlin 2003, S. 286f.

[8] Schreiben Paul Schultze-Naumburgs an das Ministerium für Volksbildung vom 13.01.1937, in HStA Thüringen, Weimar, Sign. 10232, S. 86.

[9] Vgl. Lebenslauf Walter Heges, undatiert, vermutlich 1949, für den Niedersächsischen Minister für die Entnazifizierung, in: NLA HA Nds. 171 Hannover-IDEA Nr. 15359.

[10] NSDAP-Gaukartei Thüringen, Karteikarte Walter Hege, in: BArch R 9361-IX KARTEI / 14100503, Kasten 1410, Karte 503.

[11] Fragebogen für die politische Überprüfung, unterzeichnet am 01.02.1949, in: NLA HA.

[12] Friedrich Kestel: Walter Hege (1893–1955) „Rassekunstphotograph“ und/oder „Meister der Lichtbildkunst“?, in: Fotogeschichte. Beiträge zur Geschichte und Ästhetik der Fotografie, 8. Jahrgang, Heft 29/1988, S. 65–73, hier S. 70f.

[13] Kurmann (1993) (Anm. 4).

[14] Ulrich Pohlmann: Herbert List und Walter Hege, in: Julia M. Nauhaus (Hg.): Das andere Griechenland. Fotografien von Herbert List (1903-1975) und Walter Hege (1893-1955) in Korrespondenz zu Gipsabgüssen antiker Plastik, Altenburg 2014, S. 11.

[15] Lebenslauf von Walter Hege (Anm. 15).

[16] Walter Hege: Meine Fotoarbeit im alten Olympia, in: Bild und Ton. Zeitschrift für Film- und Foto-Technik. Deutscher Filmverlag, 5. Jg., 1950, S. 332–334, hier S. 332.

[17] Heges Filme wurden von den Abteilungsleitern der Filmfabrik persönlich entwickelt, vgl. Akten A15305 und Akte 538, Archiv des Industrie- und Filmmuseums Wolfen.

[18] Zu Heges Arbeit als Filmemacher vgl. Peter Lähn: Zwischen Kunstwollen und Naturschönem. Walter Heges Kulturfilmarbeit im Dritten Reich, in: Beckmann, von Dewitz (1993) (Anm. 3), S. 53–59.

[19] Vgl. Vertrags-Zusatz vom 22.03.1934, in: HStA Thüringen, S. 60f.

[20] Vgl. Schreiben Walter Heges an die Filmfabrik Wolfen vom Januar 1946, in: Akte 538, Archiv des Industrie- und Filmmuseums Wolfen.

[21] Entnazifizierungsentscheidung im schriftlichen Verfahren des Entnazifizierungs-Hauptausschusses für besondere Berufe (Kult) Hannover, in: NLA HA.

[22] Eva Bollert: Der Zauberkasten. Schilderung meines Berufslebens. Erinnerungen von Walter Heges Schülerin und Assistentin, in: Beckmann, von Dewitz (1993) (Anm. 3), S. 93–100, hier S. 96.

[23] Vgl. Gert Koshofer: Walter Hege und die Farbphotographie, in: Beckmann, von Dewitz (1993) (Anm. 3), S. 73–77, hier S.75.

[24] In: Westdeutsche Allgemeine Zeitung vom 18.11.1950.

[25] Beckmann (1993) (Anm. 3), S. 265.

 

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