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Hans Finsler: Indi-Leuchte, Entwurf: Sigfried Giedion mit Hin Bredendieck, 1932 © Stiftung Moritzburg Halle/Saale.

Thilo Koenig (Projektleitung)

Fotokultur in der Schweiz 1930 – 1960: Der Einfluss von Hans Finsler auf die Schweizer Fotoszene

Institution: Hochschule für Gestaltung und Kunst Zürich, Studienbereich Fotografie, Beginn/Ende: 1.3. – 30.9.2003, Projektpartner: Fotostiftung Schweiz, Zürich (Dr. Martin Gasser), Staatliche Galerie Moritzburg, Halle/Saale (Dipl. Psych. T.O. Immisch), ETH/gta - Institut für Geschichte und Theorie der Architektur, Zürich (Lic. Phil. Bruno Maurer), Museum für Gestaltung Zürich, Grafische Sammlung (Lic. Phil. Myrtha Steiner), MitarbeiterInnen: Walter Binder, Kathleen Bühler, Kristin Haefele, Sabine Kaufmann, Auftrag/Finanzierung: Forschungsförderung von DORE ("Do Research", eine gemeinsame Aktion der Kommission für Technologie und Innovation und des Schweizerischen Nationalfonds) im Rahmen der Forschung & Entwicklung an der HGK Zürich, Veröffentlichungsform: Datenbank, Kontakt: Dr. Thilo Koenig, Hochschule für Gestaltung und Kunst Zürich, Studienbereich Fotografie, Ausstellungsstr. 60, CH – 8031 Zürich, Tel. 0041-01-4462-340/339, Fax. SFO: 01-2732254, thilo.koenig(at)hgkz.net

Erschienen in Fotogeschichte 88, 2003

Das Projekt erarbeitet mit der Rolle von Hans Finsler in der Schweizer Fotografie der 1930er bis 50er Jahre einen wesentlichen Bereich der Schweizer Fotokultur im 20. Jahrhundert.
Finsler (1891 - 1972), einer der profiliertesten Fotografen der "Neuen Sachlichkeit" der 1920er Jahre, hatte als Fotolehrer an der Kunstgewerbeschule Zürich seit 1932, als Architektur- und Sachfotograf wie langjähriger Vorstandsvorsitzender des Schweizerischen Werkbundes eine zentrale Rolle bei der visuellen Vermittlung der Moderne in der Schweiz.
Das Projekt untersucht Finslers Rolle als Fotolehrer und seinen Einfluss auf die SchülerInnengenerationen, ebenso seine Wirkungen auf die Schweizer Fotografie, seine Zusammenarbeit mit freien Auftraggebern, Firmen, Architekten und Gestaltern, und seine Stellung in der Schweizer Kulturszene der Zeit.
Das Projekt erfasst zunächst alle in der Schweiz und in internationalen Sammlungen auffindbaren Finsler-Fotos und -Quellen (nach 1932) und veranlasst weitere Recherchen, vor allem Interviews mit Schülerinnen, Schülern und Zeitzeugen; damit wird eine Datenbank erstellt, die für wissenschaftliche Recherchen sowie Folgeprojekte zur Verfügung steht. Die Projektteilnehmer planen eine Wanderausstellung mit Publikation.

Literatur: Thilo Koenig, Martin Gasser, Museum für Gestaltung, Zürich (Hrsg.): Hans Finsler und die Schweizer Fotokultur. Werk, Fotoklasse, moderne Gestaltung 1932–1960, Zürich: gta Verlag, 2006 (siehe dazu auch Rezension in Fotogeschichte  103, 2007)

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